Ob in Roland Garros wieder der alte, alles überragende "Nole" zu sehen sein wird, wurde der Serbe gefragt. "Ich hoffe es", antwortete er: "Mal sehen, was passiert".
Zum Match-Center: Dino Prizmic vs. Novak Djokovic
Bei seinem ersten Auftritt seit knapp zwei Monaten zeigte Djokovic zunächst einen starken Auftritt. Trotz Schulterbandage dominierte er den ersten Satz, wirkte mit fortschreitender Spieldauer aber zunehmend limitiert.

"Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich in den letzten Jahren der Vorbereitung jemals ohne körperliche Probleme in ein Turnier gegangen bin", führte Djokovic aus: "Es ist immer irgendetwas, das ist eine Art neue Realität, mit der ich umgehen muss."
Zuletzt hatte ihn eine Schulterverletzung ausgebremst, sein Comeback in der italienischen Hauptstadt, wo Djokovic sechsmal triumphiert hatte, lief "okay, es war am Ende ein guter Kampf, aber offensichtlich sehe ich, was mir fehlt. Ich bin einen halben Schritt zu spät. Ich bin definitiv nicht da, wo ich sein möchte, um auf höchstem Niveau zu konkurrieren", sagte er.
Prizmic feiert Sieg über "Idol"
Der 20-jährige Prizmic war dagegen überglücklich. Nach seinem Erfolg über den Weltranglistensechsten Ben Shelton in Madrid feierte Prizmic den bislang größten Sieg seiner Karriere. "Er ist mein Idol. Es war heute definitiv ein großartiges Match von mir. Ich habe unglaublich gespielt", sagte Prizmic. Er trifft nun auf den Franzosen Ugo Humbert und darf weiter von seinem ersten Einzug ins Achtelfinale eines Masters-Turniers träumen.
