Der 41-Jährige hatte seinen Abschied aus dem Nationalteam am Donnerstag in den Sozialen Medien verkündet – einen Tag vor der Nominierung durch Jorge Jesus.
Dass der öffentliche Streit maßgeblich für die Entscheidung gewesen sei, glaubt Jesus nicht. "Ich fühle mich in keiner Weise für seinen Abschied verantwortlich", betonte der Coach, der Cristiano Ronaldo zuvor bereits beim saudi-arabischen Klub Al-Nassr trainiert hatte: "Alle meine Entscheidungen habe ich im Sinne der Mannschaft getroffen."
Eklat in letzter Länderspielpause
Ronaldo hatte Ende September für einen Eklat gesorgt, nachdem er das Trainingslager der Portugiesen im Streit mit Jesus vorzeitig verlassen hatte. Anschließend warf der Angreifer von Al-Nassr dem Coach vor, sein Wort gebrochen zu haben, ihm Einsatzzeit zu gewähren.
"Natürlich dachte ich, dass er zurückkommen würde. Natürlich dachte ich, dass ich ihn nominieren und mit ihm sprechen würde. Aber man muss ihn respektieren", sagte Jesus.
Ronaldo – der 146 Tore in 234 Länderspielen erzielt hat – habe das Gefühl gehabt, "dass dies der beste Zeitpunkt für seinen Rücktritt war. Das müssen wir respektieren und dürfen dabei niemals vergessen, was er für Portugal bedeutet hat".
