Vor dem Grand Prix – den Max Verstappen im Red Bull gewann – hatten zahlreiche Autos auf der Formationsrunde nicht mehr beschleunigen können, einige blieben gar auf der Strecke stehen.
Zuvor hatte es stark geregnet, in den neuen Hybrideinheiten mit beinahe 50-prozentigem Elektroanteil waren daher besondere Einstellungen für die Fahrt auf nasser Strecke notwendig.
Diese veränderten Settings führten letztlich zu den Problemen. Das Rennen begann aufgrund des Regens und der notwendigen Softwareanpassungen in den Boliden mehr als anderthalb Stunden später als geplant.
Bericht zum Formel 1 GP Bahrain in Malaysia
Verstappen erneuert Kritik
Verstappen, ohnehin großer Kritiker der neuen Power Units, sah sich am Sonntag erneut bestätigt. "Das ist unser Problem: Dass die Motoren so kompliziert sind, dass sie so sehr von der Software abhängen", sagte er: "Das ist nicht, was wir in diesem Sport haben wollen. Ich hoffe, dass wir daraus lernen."

Das Statement der FIA nach dem Rennen gab Einblick in die Komplexität der Technik in den Formel-1-Autos. Auf der Formationsrunde vor dem Rennen habe "eine beispiellose Kombination aus niedriger Motordrehzahl, geringer Haftung, Einstellungen für das Energiemanagement bei Regenwetter und der Sektorkonfiguration der Strecke zu einem unbeabsichtigten Leistungsverlust bei einer Reihe von Fahrzeugen" geführt, hieß es.
Die zuständige Abteilung der FIA habe daraufhin "die Energiebeschränkung in den betroffenen Sektoren durch ein Software-Update entfernt". Dieses mussten die Teams in ihren Boliden installieren, um anschließend das Rennen ohne Probleme starten zu können.
