Mancinis Rückkehr verlief jedoch keineswegs geräuschlos, da ihm sein überraschender Rücktritt im August 2023 und der anschließende Wechsel nach Saudi-Arabien viel Kritik und Vorwürfe des "Verrats" einbrachten.
Vor Mancini scheiterten zudem andere Traineroptionen: Eine Absage von Pep Guardiola aus Erschöpfung nach seiner Ära bei Manchester City sowie Kontroversen um Andrea Pirlo führten zum abrupten Rücktritt des kurzzeitig eingesetzten Technischen Direktors Paolo Maldini. Bei seiner Vorstellung zeigte sich Mancini jedoch reumütig: "Es tut mir sehr leid. Es war, als hätte ich die Liebe meines Lebens verloren."
Nürnbergs Zoma als Hoffnungsträger
Nun blickt Mancini entschlossen nach vorne und leitet mit einem verjüngten 34-Mann-Kader eine neue Ära ein. Neben etablierten Kräften berief er neun neue Gesichter – darunter junge Talente wie Alessandro Romano und Eddy Kouadio sowie Auslandslegionäre wie Issa Doumbia, Michael Kayode und Mohamed Ali Zoma aus Nürnberg.
Mancini betonte, dass es entscheidend sei, junge Spieler früh einzubinden, um schnell ein starkes Fundament für die nächsten vier Jahre aufzubauen und Italien wieder an die Weltspitze zu führen.
Auf das Auftaktspiel in Rom folgen weitere wegweisende Partien in der Nations League: Italien trifft im weiteren Verlauf der Gruppenphase zweimal auf die Türkei sowie auswärts auf das von Zinedine Zidane trainierte Frankreich.
