Bereits in der vierten Minute scheiterte Oumar Diakite an Ried-Torhüter Andreas Leitner. Auch Paul Koller, Arjan Malic und Simon Seidl kamen zu Abschlüssen, ehe Letzterer in der 31. Minute die verdiente Führung erzielte. Nach einer zunächst abgewehrten Flanke traf Seidl mit einem flachen Schuss ins lange Eck zum 1:0.
Kurz vor der Pause nahm die Partie allerdings eine entscheidende Wendung. Malic traf Rieds Jeadin Rhodes beim Vorbeilaufen am Rücken. Nach einem VAR-Eingriff und der Überprüfung am Monitor zeigte Schiedsrichter Safak Barmaksiz dem Sturm-Verteidiger die Rote Karte.
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Nur wenig später folgte der nächste Rückschlag. Nach einem Handspiel von Leon Grgic Hödl im Strafraum entschied der Unparteiische auf Elfmeter. Philipp Pomer ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und verwandelte in der fünften Minute der Nachspielzeit zum 1:1-Pausenstand.
Ried dreht Partie – Beganovic schlägt spät zurück
Mit einem Mann mehr übernahmen die Innviertler nach dem Seitenwechsel zunehmend die Initiative. Bereits in der 55. Minute gelang die Führung: Nach einer Flanke von Rossdorfer war Isaac Kiese Thelin per Kopf zur Stelle und stellte auf 2:1 für Ried.

Die Grazer versuchten trotz Unterzahl, offensiv Akzente zu setzen. Gegen die kompakte Defensive der Gäste fanden sie allerdings lange kein Durchkommen. Ried schien den vierten Bundesliga-Sieg in Folge bereits vor Augen zu haben.
In der Nachspielzeit schlug Sturm jedoch noch einmal zu. Nach einer Hereingabe von Hödl und einer Fersenvorlage von Halwachs kam der eingewechselte Belmin Beganovic aus kurzer Distanz zum Abschluss. Der ehemalige Rieder jagte den Ball in der 92. Minute unter die Latte und sorgte für den viel umjubelten Ausgleich.
Für beide Mannschaften geht es unter der Woche im ÖFB Cup weiter. Ried gastiert bereits am Dienstag im oberösterreichischen Derby beim LASK. Sturm tritt am Donnerstag auswärts in Lustenau an.
