Giulia Gwinn (11.) und ein Eigentor von Citys Kerstin Casparij (28.) hatten die Münchnerinnen zunächst auf Kurs gebracht. City kam jedoch durch Beth Mead (45.), die die Verwirrung um auf dem Platz liegende Pyrotechnik nutzte, und Wamser zurück. Bayern-Torhüterin Ena Mahmutovic hielt zudem einen Elfmeter von Khadija Shaw (62.).
Zum Match-Center: Bayern München vs. Manchester City
"Es fühlt sich gerade an wie drei verlorene Punkte", sagte Torschützin Gwinn unmittelbar nach dem Spiel im ZDF. "Wir haben", ergänzte sie, "über weite Teile des Spiels dominant gespielt, haben es aber in der Schlussphase versäumt, erwachsen zu spielen. Wir haben sie dann eingeladen, ihre Tore zu machen."
Spiel kippt nach Bengalo-Vorfall
Vor 4291 Zuschauerinnen und Zuschauern im Hachinger Sportpark waren die Münchnerinnen von Beginn an dominant. Schon nach vier Minuten hatte Klara Bühl erstmals die Führung auf dem Fuß, Gwinn zielte wenig später genauer. Das 2:0 durch Casparij, die nach einer Flanke von Pernille Harder unglücklich ins eigene Tor traf, war verdient.

Kurz vor der Halbzeit wurde es dann jedoch kurios: Von der Tribüne flogen zwei Bengalos auf das Feld, Schiedsrichterin Olatz Rivera Olmedo unterbrach das Spiel nicht - und City kam zum Anschluss. Die Engländerinnen kamen im Anschluss aktiver aus der Pause, Shaw vergab nach einem Foul von Mahmutovic vom Punkt jedoch die große Chance zum Ausgleich.
Für die Bayern, die als einzige deutsche Mannschaft an der Champions League teilnehmen, steht bereits in der kommenden Woche bei Benfica Lissabon das erste Auswärtsspiel an. Weitere Gegner in der anspruchsvollen Ligaphase sind Real Madrid, Paris Saint-Germain, Austria Wien und Titelverteidiger Barcelona.
