Er und sein dänischer Klub hätten "früh und offen kommuniziert und eine gute Lösung gefunden". Ende September war bekannt geworden, dass es den Spielmacher der deutschen Nationalmannschaft im Sommer 2027 in die französische Hauptstadt ziehen wird.
"Extrem viel gelernt"
Mutmaßungen, er würde seinen Wechsel nach Dänemark bereuen, räumte Juri Knorr aus. "Ich bereue diese Entscheidung nicht, auch wenn ich verstehen kann, dass es von außen vielleicht anders aussieht", sagte er, gab aber zu: "Ich wusste, dass der Schritt ins Ausland schwierig wird. Mein erstes Jahr war zwischenmenschlich nicht einfach."
Die Sprachbarriere als einziger Nicht-Skandinavier in der Kabine habe es ihm nicht leicht gemacht. Er sei aber froh darüber, wie er die Situation gemeistert habe. Zudem habe Knorr handballerisch "extrem viel gelernt, vor allem taktisch und über den skandinavischen Handball".
Bei PSG wird ihm der Start deutlich erleichtert: dort trifft Knorr auf seinen deutschen Kollegen Renars Uscins, der ebenfalls neu von der TSV Hannover-Burgdorf zu PSG kommt.
Seit Bekanntwerden des Wechsel hätten die beiden "mehr Kontakt als vorher", sagte Knorr: "Ich freue mich, dass wir das gemeinsam erleben und uns gegenseitig unterstützen können. Ich glaube, er hat sich auch gefreut, dass er nicht allein nach Paris geht."
