Andreas Wolff lachte herzlich. Gut gelaunt erschien der Torwartriese Seite an Seite mit seinem Vereinskollegen Julian Köster in der Hauptstadt.
"Kiel-Vibes in Berlin", schrieb der Deutsche Handball-Bund (DHB) zu den Bildern der Klubkollegen aus dem hohen Norden. Dabei sollen die gemeinsamen Tage von "Hexer" Wolff und Rückraum-Ass Köster beim THW Kiel schon bald gezählt sein.
Wie die Bild berichtet, will Wolff den Rekordmeister verlassen und sich womöglich sogar noch vor dem Ende seines bis 2028 laufenden Vertrages einen neuen Verein suchen.

Halbe Bundesliga jagt Wolff
Mit dem VfL Gummersbach wich zumindest ein angeblicher Interessent einem Dementi aus. Die Gerüchte wurden dadurch vor den Länderspielen am Donnerstag in Berlin gegen Belgien (20:30 Uhr/ProSieben und Dyn) und am Sonntag im slowakischen Presov (18 Uhr/ARD) noch ein wenig heißer.
"Wenn es Spieler gibt, die von der Qualität von Andi Wolff sind und es irgendeine realistische Möglichkeit geben sollte – viel Konjunktiv dabei – dann würde ich meinen Job nicht richtig machen, wenn wir uns nicht damit beschäftigen würden", sagte VfL-Geschäftsführer Christoph Schindler bei Dyn.
Zwar griff Schindler auch zur "Standardantwort, dass wir immer versuchen, uns mit guten Spielern zu beschäftigen", gab dann jedoch zu: "Ich würde nicht Nein sagen, wenn er hier irgendwann im Tor steht. Das würden aber wahrscheinlich 17 andere Mannschaften in der Bundesliga auch nicht."
Neben den Gummersbachern nannte die Bild die Füchse Berlin, die SG Flensburg-Handewitt und den TVB Stuttgart als Hauptinteressenten. Wolff war kurz vor Olympia 2024 von Industria Kielce zum zweiten Mal nach Kiel gewechselt und hatte bis 2028 unterschrieben. Schon 2016 bis 2019 hatte der 1,98-Meter-Hüne bei den Zebras gespielt.
