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Menzies schlägt Van Veen und gewinnt Players Championship 29 – Self mit starkem Debüt

Cameron Menzies bejubelt den Titel in Den Bosch.
Cameron Menzies bejubelt den Titel in Den Bosch.PDC / Taylor Lanning

Cameron Menzies hat sich am Dienstag in Den Bosch seinen zweiten ProTour-Titel des Jahres gesichert. Im Finale der Players Championship 29 besiegte er Gian van Veen souverän mit 8:4 und strich dafür das Preisgeld von 15.000 Pfund ein. Für die schottische Nummer zwei ist es bereits der vierte PDC-Ranglistentitel seiner Karriere.

Menzies startete stark in das Turnier und verzeichnete beim Auftaktsieg gegen Nick Kenny einen Average von über 101, ehe er sich im Entscheidungsleg knapp gegen Jim Long durchsetzte.

Nach weiteren Erfolgen über Benjamin Pratnemer und den topgesetzten Wessel Nijman behielt er auch gegen Jeffrey de Graaf und Kevin Doets die Oberhand. Damit zog er bereits zum dritten Mal in den letzten fünf ProTour-Events ins Finale ein.

Dort erwischte Menzies einen Traumstart: Er sicherte sich die ersten fünf Legs in Folge, ohne Van Veen auch nur eine Chance auf ein Doppel zu lassen. Zwar kämpfte sich der Niederländer mit drei Legs in Serie noch einmal heran, doch Menzies blieb cool, entschied drei der folgenden vier Legs für sich und machte den 8:4-Triumph perfekt.

Menzies: "So viel investiert wie noch nie"

"Ich wollte heute eigentlich nur ein einziges Spiel gewinnen. Jetzt noch einen ProTour-Titel in den Händen zu halten, ist einfach großartig. Ich bin überglücklich", freute sich Menzies im Anschluss.

"In meinen bisher fünf Jahren auf der Tour habe ich nun vier Titel geholt – das kann sich sehen lassen! Mein Hauptziel ist es, mir ein gutes Leben aufzubauen. Ein Major-Sieg oder ein tiefer Run bei der WM wären natürlich der absolute Traum. Ich habe dieses Jahr so viel investiert wie noch nie, weil ich fast alles verloren hätte. Ich bin extrem dankbar für diese Chance."

Auch Gian van Veen zeigte bis zum Finale ein starkes Turnier und erreichte sein erstes Players-Championship-Endspiel des Jahres. Auf dem Weg dorthin bezwang er Tommy Morris, Daniel Klose, Darius Labanauskas und Nathan Aspinall.

Teenager Self lässt aufhorchen

Gegen Labanauskas glänzte er mit einem Schnitt von 104,78 Punkten, während er gegen Aspinall im Decider einen 3:5-Rückstand drehte. Es folgten ein knapper 6:5-Erfolg über Chris Dobey – besiegelt durch ein 120er-Finish – sowie ein 7:5-Halbfinalsieg gegen William O’Connor.

Für ein Ausrufezeichen sorgte zudem der erst 16-jährige Archie Self: Bei seinem ProTour-Debüt setzte er sich überraschend gegen die Tour-Veteranen Pero Ljubic und Karel Sedlacek durch und zog auf Anhieb in die Runde der letzten 32 ein.

Die ProTour wird bereits am Mittwoch mit der Players Championship 30 am selben Ort in 's-Hertogenbosch fortgesetzt.

Ergebnisse im Überblick

Achtelfinale

Cameron Menzies 6:4 Wessel Nijman

Jeffrey de Graaf 6:4 Danny Noppert

Kevin Doets 6:5 Cristo Reyes

Jermaine Wattimena 6:3 Callan Rydz

Oskar Lukasiak 6:4 Dave Chisnall

William O'Connor 6:4 Cor Dekker

Chris Dobey 6:3 Josh Rock

Gian van Veen 6:5 Nathan Aspinall

Viertelfinale

Cameron Menzies 6:3 Jeffrey de Graaf

Kevin Doets 6:2 Jermaine Wattimena

William O'Connor 6:3 Oskar Lukasiak

Gian van Veen 6:5 Chris Dobey

Halbfinale

Cameron Menzies 7:5 Kevin Doets

Gian van Veen 7:5 William O'Connor

Finale

Cameron Menzies 8:4 Gian van Veen

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