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Salzburg nach Tabakovic-Gala im Titelrennen: „Das gibt uns viel Selbstvertrauen“

Haris Tabakovic
Haris TabakovicČTK / imago sportfotodienst / FC Red Bull Salzburg GmbH

Drei Tore von Haris Tabakovic bescheren Red Bull Salzburg einen 3:1-Auswärtssieg beim LASK. Trainer Danny Röhl zeigt sich vor allem von der Reaktion auf den frühen Rückstand beeindruckt. Sein Gegenüber Dietmar Kühbauer hadert mit verlorenen Zweikämpfen und einem folgenschweren Fehler.

„Nach dem 0:1 war ich beeindruckt von meiner Mannschaft, die sich von Minute zu Minute reingespielt und reingearbeitet hat.“ Salzburg-Trainer Danny Röhl hatte nach dem 3:1-Auswärtssieg beim LASK allen Grund zur Zufriedenheit. Seine Mannschaft drehte am Sonntag einen frühen Rückstand und blieb dank eines Dreierpacks von Haris Tabakovic im Titelrennen der ADMIRAL Bundesliga an Rapid dran.

Zum Match-Center: LASK vs. RB Salzburg

Vor ausverkauftem Haus in der Raiffeisen-Arena hatte Samuel Adeniran die Linzer bereits in der 13. Minute in Führung gebracht. Doch Tabakovic glich in der 25. Minute aus und entschied die Partie mit zwei weiteren Treffern nach der Pause (49., 74.) praktisch im Alleingang.

Röhl: „In der zweiten Halbzeit haben wir uns in einen Flow reingespielt“

Für Salzburgs Trainer war weniger das Ergebnis als vielmehr die Entwicklung seiner Mannschaft während der Partie ausschlaggebend. Die Gäste hatten in der Anfangsphase große Probleme mit dem Tempo der Linzer Offensive. Vor allem Moses Usor und Samuel Adeniran stellten die Salzburger Defensive immer wieder vor Herausforderungen.

Nach dem frühen Gegentor fand Salzburg jedoch zunehmend besser ins Spiel. Tabakovic verwertete bereits die erste große Möglichkeit nach einem Zuspiel von Jesper Lindström zum Ausgleich.

 

Match-Statistik: LASK vs. RB Salzburg
Match-Statistik: LASK vs. RB SalzburgFlashscore

 

„Wir haben ein gutes Bundesliga-Spiel gesehen“, analysierte Röhl. Besonders mit dem Auftritt nach dem Seitenwechsel war der Deutsche zufrieden: „In der zweiten Halbzeit haben wir uns in einen Flow reingespielt. Am Ende gewinnen wir das Spiel hochverdient.“

Entscheidenden Anteil daran hatte Tabakovic. Der bosnisch-herzegowinische Teamstürmer traf kurz nach Wiederbeginn nach Vorarbeit von Sota Kitano zur Führung. In der 74. Minute staubte er nach einem abgewehrten Abschluss des Japaners zum 3:1 ab.

Mit seinem siebenten Saisontor zog Tabakovic in der Torschützenliste mit LASK-Angreifer Christoph Lang gleich. „Das gibt uns viel Selbstvertrauen auf dem Weg“, betonte Röhl mit Blick auf die kommenden Aufgaben.

Kühbauer ärgert sich über verpasste Chancen

Auf der Gegenseite überwog bei LASK-Trainer Dietmar Kühbauer die Enttäuschung. Seine Mannschaft hatte die Partie zunächst kontrolliert und war durch einen schnellen Gegenangriff verdient in Führung gegangen.

„Wir sind sehr gut reingestartet, sind dann vom Gas gegangen und haben die Salzburger kommen lassen“, kritisierte Kühbauer. Vor allem der Ausgleich ärgerte den Linzer Coach. „Sie sind von einem Fehler von uns zum Ausgleich gekommen.“

Dabei hätten die Gastgeber durchaus die Möglichkeit gehabt, mit einer Führung in die Pause zu gehen. Dominik Schmid verhinderte jedoch mit zwei wichtigen Abwehraktionen gegen Usor und Mbuyamba weitere Gegentreffer.

Nach dem Seitenwechsel kippte das Spiel endgültig zugunsten der Salzburger. „In der zweiten Halbzeit haben Kleinigkeiten das Spiel entschieden. Die entscheidenden Zweikämpfe haben wir nicht gewonnen. Salzburg hat es gut wegverteidigt“, erklärte Kühbauer. Auch die Einwechslungen von Sasa Kalajdzic, Krystof Danek und Christoph Lang brachten nicht mehr die erhoffte Wende.

Salzburg bleibt an Rapid dran

Während Salzburg durch den Auswärtssieg den Anschluss an Tabellenführer Rapid hält, musste der LASK im direkten Duell einen Rückschlag hinnehmen. Fünf Punkte trennen die Linzer mittlerweile von den zweitplatzierten Salzburgern.

 

ADMIRAL Bundesliga: Die Tabelle nach 10 Runden
ADMIRAL Bundesliga: Die Tabelle nach 10 RundenFlashscore

 

Von einer Vorentscheidung im Titelrennen wollte Kühbauer dennoch nichts wissen. „Man schaut immer auf die Tabelle, aber die Tabelle macht uns nicht verrückt. Es sind noch so viele Spiele.“

Salzburg nimmt dagegen nicht nur drei wichtige Punkte, sondern auch zusätzliches Selbstvertrauen aus Linz mit. Nach einem frühen Rückstand zeigte die Mannschaft von Danny Röhl eine starke Reaktion und unterstrich mit dem dritten Treffer von Tabakovic ihre Ambitionen im Kampf um die Meisterschaft.

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